🚨 Goldman Sachs Quartalszahlen: Gewinnsprung, Dividende erhöht – aber Wachstum bleibt Stückwerk
Goldman Sachs (NYSE: GS) veröffentlicht starke Q2-Zahlen 2025, doch nicht alles läuft rund. Alle Infos zu Umsatz, Gewinn, Margen und den Analystenprognosen – ein ehrlicher Blick auf die Bank der Banken.
📊 Solide Zahlen – Dividende überrascht positiv
Umsatz: 14,58 Mrd. USD (+15 % YoY)
Nettogewinn: 3,72 Mrd. USD (+27 % YoY)
EPS: 10,91 USD (Vorjahr 8,62 USD)
Dividende: von 3,00 auf 4,00 USD je Aktie erhöht
Buchwert je Aktie: 349,74 USD (+1,6 % QoQ)
📉 Geschäft im Detail: Wo Goldman punktet – und wo nicht
- Investmentbanking: 2,19 Mrd. USD Umsatz (+26 %) – M&A floriert.
- FICC-Handel: 3,47 Mrd. USD (+9 %) – stabile Erträge bei Krediten und Devisen.
- Equity-Trading: 4,30 Mrd. USD (+36 %) – Top-Performer im Handelsgeschäft.
- Asset & Wealth Management: 3,78 Mrd. USD (−3 %) – strukturelle Schwäche.
- Platform Solutions: 685 Mio. USD (+2 %) – verfehlte Wachstumsambitionen.
- Risikovorsorge: 384 Mio. USD (+36 %) – Sorgen bei Kreditkartenrisiken.
📣 Analystenmeinungen: Mehr Dividendenwert als Kursrakete?
- BofA (Poonawala): 775 USD (+10 %) – stabil, Dividende treibt Kurs.
- Wells Fargo (Mayo): 785 USD (+11 %) – starker M&A-Pipeline- Fokus.
- Barclays (Goldberg): 720 USD (+2,5 %) – defensiv, wenig Aufwärtspotenzial.
- Evercore (Schorr): 715 USD (+1,7 %) – Trading bleibt volatil.
- Jefferies (Fannon): 597 USD (−15 %) – Schwächen im Vermögensmanagement belasten.
📌 Fazit: Stabilität ja – Wachstumsstory nein
Goldman Sachs bleibt eine zuverlässige Dividendenbank mit operativer Stabilität, insbesondere im klassischen Investmentbanking. Doch Wachstumsstorys fehlen, der Vermögensverwaltungsbereich lahmt und steigende Kreditrisiken drücken auf die Fantasie. Für langfristige Dividendeninvestoren interessant – für schnelle Kursgewinne eher nicht.

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